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27.12.2011, von Tamer

Face to face Kommunikation

Menschen können auf unterschiedliche Art und Weise miteinander kommunizieren. Seien es gesprochene oder geschriebene Worte, Gesten, Laute oder Zeichen, selbst das schlichte beieinandersitzen, wird von vielen Wissenschaftlern als eine Art des Kommunizierens angesehen. Eine von vielen häufig genutzte Art des Kommunizierens ist die Face to Face Kommunikation, das Reden von Angesicht zu Angesicht. Diese Art der Kommunikation folgt dem klassischen Muster des Kommunikationsprozesses. Der "Sender" leitet den Kommunikationsprozess ein, indem er eine Nachricht zu dem "Empfänger" sendet. Die genutzten Medien sind dabei meist Sprache und Körpersprache. Der "Empfänger", der die Nachricht erhalten hat, kann sofort Feedback in form von Worten und Gesten senden und somit auch besseres Verständnis über die Nachricht erlangen. Der Nachrichtenfluss bei Kommunikation mit dem Gegenüber ist daher zweiseitig. Face to Face Konversationen können zwischen zwei Individuen oder auch mehreren Personen stattfinden, solange sich "Sender" und "Empfänger" in Sichtweite befinden. Auch wenn sich dieses Schema recht simpel anhört, gibt es auch hier Barrieren, die dafür sorgen können, dass die übermittelten Nachrichten nicht den gewünschten Effekt mit sich bringen, die Unterhaltung also uneffektiv ist. Diese Störungen können sowohl von dem "Sender", dem "Empfänger" als auch von der Umgebung ausgehen. Eine Störung, die vom "Sender? ausgeht, wäre beispielsweise, wenn dieser seine Sätze nicht beenden würde, während eine Barriere, die vom Zuhörer ausgeht, das Unterbrechen des Sprechers sein kann. Umweltbarrieren sind solche, wie Störgeräusche oder weit auseinandergehende Weltansichten der Gesprächsteilnehmer. Um die Störungen bei der Kommunikation möglichst gering zu halten, sollte der "Sender" versuchen sich so klar wie möglich auszudrücken, seine Sätze zu beenden und in einer Sprache zu Sprechen, die für die Zuhörer problemlos verständlich ist. In manchen Fällen bedeutet dies auch, dass adäquate Fremdwörter durch längere Erläuterungen ersetzt oder ergänzt werden müssen. Während des Kommunikationsprozesses sollte, sooft wie angebracht, das Verständnis des Zuhörers erfragt werden. Auch die Zuhörer sind aktiv am Kommunikationsprozess beteiligt. Aktives zuhören bedeutet, dem Prozess des Senders nachzuvollziehen und mit Blickkontakt die gesamte Bandbreite der Face to Face Kommunikation zu nutzen. Die "Empfänger" sollten keine unnötigen Fragen stellen und den "Sender" nicht unterbrechen. Falls Klarstellungsfragen von Nöten sind, sollten diese an angemessenen Stellen erbracht werden.

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